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Das Wetter ist heute auch nicht sonderlich ansprechend. Dementsprechend nachdem ich mich von meinem kleinen Schock heute morgen erholt habe, habe ich darauf verzichtet in die Uni oder sonst hin zu fahren.

Eng eingekuschelt in mein Bettlacken, gewärmt durch einen dicken Rollpulli, dicke weiche Strumpfhose und meinen kurzen Lieblingsrock der einst rot war und nin in ein rosa tendiert weil er schon dermaßen ausgewaschen ist. Und den ich nur trage weil wir in der WG jemanden zu besuch hatten als wir zu Mittag gegessen haben.

Am Kopfende meines Bettes dick eingehüllt mit dem Rücken zum hölzernen Bett das mir mit seinem Rahmen in den Rücken sticht. Sitze ich nun während Olga lange Zeit bei mir gesessen hat um mich einfach nur fest zu halten.
Eng an mich gedrückt, so das wir unseren gegenseitigen Herzschlag durch den Stoff der dicken Bettdecke spüren konnten.


17.10.08 15:06


Eltern

Stress kommt größtenteils daher das ich am Wochenende meine Eltern treffen werde zumindest einen Teil davon.

Dazu muss man wissen das ich mit 14 Jahren bei meinen Eltern ausziehen MUSSTE und zu meinen herzlichen Großeltern gezogen bin.

Mein Vater hat mir damals sogar mit Enterbung gedroht. War und ist mir völlig egal.

Meine Großeltern sind für mich das selbe wie für andere die Eltern. Die sind meine Familie sind für mich da, immer wenn ich Probleme habe oder hatte. Und sie haben für meine Zukunft vorgesorgt, so das ich nun mir mein Studium leisten könnte ohne zu arbeiten. Die aber nicht mache da das nicht mein Stil ist.

Tja, und nun treffe ich dennoch auf meine Eltern zumindest auf meine Mutter zu einem innofizellen Gespräch. Vieles ist damals kaputt gegangen, vielleicht wenn es mir besser geht schreib ich hier mal darüber!
17.10.08 14:49


Überraschung

Heut morgen hab ich mich überraschender Weise auf den kalten Fliesen meines Badezimmers mit einer hysterischen Olga über mir wieder gefunden.

Hysterisch schrie sie auf mich ein "Atme, atme..." bevor sie mir mit disem eiskalten Waschlappen durch das Gesicht fuhr und ich unter lallendem Protest nur hervorbringen konnte "Ich atme doch..."
Wie auch immer ich bin halt ohnmächtig geworden, woran es lag ist mir immernoch nicht so bewusst.
Glücklicherweise hab ich mir nichts getan, meine Beine müssen mir vor dem Fall zusammen geknickt sein, so das ich weich auf der Fußmatte und den Fliesen gelandet bin.

Ich schätze mal es liegt an dem Stress den ich zur Zeit habe.

17.10.08 14:31


Die üblichen Verdächtigen sitzen dösend in der Bahn um mich herum.
Entspannt in der Ecke des ersten Waggons auf dem äußersten Sitz mit dem abgwetzeten ehemals blauen nun grauen Stoff habe ich meist die beste Aussicht selbst wenn die Bahn sich bis obenhin füllt.

Gruppenkuscheln in der U-35 wird es scherzhaft im Studi Vz immer genannt. Die Verteilung von Körperwärme und Körperkontakt soll etwa den übersteigen den man beim üblichen Vorspiel erhält, außer man ist so glücklich wie ich und besitz schon einen Sitzplatz.

Genauso wie E.T. jener stets dumm dreingaffende Gesele, der immer eine Haltestelle nach mir einsteigt. Mit hängenden Schultern, geradem Blick auf den Boden und jenen horror typischen Augenringen einfach dort im Kreis steht. Das jeder der vorbeigeht gleich Angst bekommt. Vielleicht hat er ja ein Messer dabei^^
Nein, scherz beiseite er ist harmlos. Macht sich in der Uni aber stets an wehrlose Ersties ran, so in der Art "Kann ich dir helfen ich bin schon im 8. Semester."
Wobei er einen dauerhaft anstarrt, angrabscht und irgendwelche Fantasygeschichten über sein wunderbares fiktives Leben erzählt.

Brr.. da bekomm ich glatt eine Gänsehaut.

14.10.08 11:45


Heute morgen ist der zweite Tag im neu angefangenen Semester. Massig ersties werden ab der Haltestelle Hauptbahnhof in die U-Bahn strömen und mit ihnen der Geruch von frischem Kaffee, Brötchen, Wick Wapurub und veschiedenster Parfüm. Alles verdichtet zu einem Geruchsknäul, das über den müden Köpfen der früh aufstehenden Studenten schwebt.

Früh aufstehen heisst so etwas wie um genau 10.00 Uhr mit der U-Bahn zur Uni zu fahren.

Heute hab ich nicht den Fehler gemacht mich zu dick an zu ziehen. 16 Grad verspricht die Zeitung, der Wetterbericht lautet ähnlich, zusätzlich ein wenig Regen. Also alles entsprechend der Laune jener unerholten^^ Studenten die gleich in wenigen Haltestellen mit mir in diese Bahn gezwängt werden.

Doch vorher kann ich ja noch einmal den Blick schweifen lassen d.h. von meiner wichtigen Lektüre, also der Zeit aufblicken, die ich eigentlich schon seit zwei Wochen mit mir herumtrage. Und entweder nicht lese weil ich lieber schlafe oder eine der vielen Kommilitoninen einsteigt die man halt so kennt und unter all dem Tratschen dann vergisst etwas anderes sinnvolleres zu machen.
14.10.08 11:36


Uni und die Fahrt dorthin

Das wichtigste wenn man beginnt zu studieren, ist wo man wohnt.
Am besten vor Ort, aber auch nicht zu nah. Also bloss kein Studentenwohnheim bei dem die Wände so dick sind wie in einem Schuhkarton und bei denen man schon im Flur riechen kann was die anderen fünf Etagen über einem in der letzten Woche gekocht haben.
Mir zum Beispiel ist es wichtig unabhängig, etwas entfent von der Uni zu wohnen so das ich zum Beispiel mit der Bahn oder dem Bus ein Stück fahren muss. Meinetwegen auch mit dem Fahrrad.

In meinem ganzen Leben bin ich immer mit einem Bus, einer Bahn oder einem Fahrrad zu meinen Schulen gefahren.

Davon kann und will ich nicht einfach so Abstand nehmen, ich liebe es mich unter die Menschenmassen, eingefärcht in kleine Räume zu zwängen und dem allgemeinen Treiben zu zu schauen.

14.10.08 11:17


Der Rest des Tages wäre auch weiterhin ereignislos und langweilig verlaufen. Also so das man ihn eigentlich mit einem "Ganztages-Schlaf" hätte übersthen können.
Wäre ich nicht an mein email Postfach gegangen.

Darin enthalten ein Auftrag, klein aber fein. Ein Artikel nicht sonderlich groß Lokalteil über eine geplante Müllverbrennungsanlage und die Demonstrationen dagegen. Ja der Redakteur meines vertrauens, hatte wirklich Vertrauen zu mir.

Von wegen Lokalteil. Mickrig.
Mickrig aber Arbeit die mir 30 € in meine Kasse spülen würde.


30€ für

einen neuen Schuh, denn der andere würde weitere 30 € kosten.
Für einen neuen BH oder vll sogar ein Set, oder einen neuen Rock oder oder...
Das Shoppen Symbol erschien vor meinem geistigen Auge, wie die Dollar Zeichen vor denen Donald Ducks.

30€ 30 Minuten voila es ist vollbracht und wenn ich schon dabei bin kann ich innerhalb von einer weiteren Stunde ein wenig für mein Studium vorarbeit so wie ich es stets pflege um mit gutem Gewissen auch den Rest des Tages mit Nichtstun zu verbringen.
Ein Wahrhaft schönes Leben.

Als ich vor meinem in der Ecke lehnenden Spiegel stehe, den dunkelroten Schall um den Hals wickel und in mein grinsendes Antlitz blicke.


13.10.08 17:41


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